10.12.2025
Die Krebsliga Schweiz wollte ihre Strategie erneuern und gleichzeitig die ganze Organisation mitnehmen. Gemeinsam mit Fiul entstand ein partizipativer Strategieprozess, der Klarheit schafft, Orientierung gibt und nachhaltige Wirkung entfaltet. Ein Beispiel dafür, wie Strategieentwicklung verbindet und stärkt.
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Als Daniela de la Cruz im Oktober 2019 ihre Rolle als CEO der Krebsliga Schweiz übernimmt, ist klar: Die Zeit ist reif für eine neue, aktuelle Strategie.
Doch wo anfangen?
Die Krebsliga ist ein Verband mit gewachsenen Strukturen und verteilter Verantwortung. Gleichzeitig verändert sich der Gesundheitsmarkt immer schneller. Daniela und ihr Team wollten die Organisation deshalb stärker auf ein gemeinsames Ziel ausrichten.
„Wir wollten eine Strategie, die von allen getragen und verstanden wird“, erinnert sich Daniela. „Und wir wollten verhindern, dass sie am Ende nur ein Stapel Papier wird, der keine Wirkung zeigt.“
Auf der Suche nach dem passenden Partner kam Daniela mit Fiul Strategieexperte Pierre Yves Caboussat ins Gespräch. Schnell war klar, dass der partizipative Ansatz von Fiul mit seinen kurzen Lernzyklen ideal zur Krebsliga passt.
Gemeinsam wurde eine Strategie entwickelt, die Orientierung gibt, ohne einzuengen. Sie ist in der Zielsetzung klar und berücksichtigt gleichzeitig die Vielfalt des Verbandes in der operativen Umsetzung.
Der Prozess war von Beginn an konsequent partizipativ:
Vertreterinnen und Vertreter der kantonalen und regionalen Ligen arbeiteten eng zusammen, um die Diversität der Organisation abzubilden. Die fachliche Kompetenz blieb in der Krebsliga, Fiul gestaltete und begleitete den Prozess. So konnte parallel auch strategisches Know how für die Zukunft aufgebaut werden.
Ein entscheidender Erfolgsfaktor war das sorgfältige Setup zu Beginn: Wer übernimmt welche Rolle? Welche Stakeholder werden wann einbezogen? Und wie kann trotz komplexer Struktur ein gemeinsames Verständnis entstehen?
„Dass wir uns dafür Zeit genommen haben, war zentral“, betont Daniela de la Cruz. „So konnten wir der Vielfalt innerhalb des Verbandes gerecht werden.“
Heute arbeitet die Krebsliga entlang einer kompakten, klar formulierten Strategie, die Orientierung schafft und Wirkung zeigt. Sie dient nicht nur als Plan, sondern als lebendiges Arbeitsinstrument.
Der Verband verfügt nun über einen stabilen Rahmen, um sich stetig weiterzuentwickeln und in kurzen Zyklen auf Veränderungen im Gesundheitsmarkt zu reagieren.
„Spannend ist, dass wir uns auch heute noch eng am Prozess orientieren, den wir gemeinsam mit Fiul erarbeitet haben“, sagt Daniela.
Die Strategie besteht aus einem handlichen Foliendeck mit 15 illustrierten Seiten. Darin finden sich das gemeinsame Zielbild und zehn strategische Massnahmen, die die Organisation Schritt für Schritt in die Zukunft führen.
Und sie wirkt:
„Wir dürfen uns bereits mit der nächsten Version beschäftigen“, erzählt Daniela. „Denn das erste grosse Ziel haben wir erfolgreich gemeistert.“
Die neue Strategie der Krebsliga Schweiz ist mehr als ein Papier. Sie ist gelebte Orientierung, gemeinsames Verständnis und Grundlage für wirksame Zusammenarbeit.
Fiul unterstützte die Organisation dabei, den Prozess so zu gestalten, dass alle Beteiligten gehört, einbezogen und befähigt wurden.
So entstand eine Strategie, die nicht nur geschrieben, sondern gelebt wird – kompakt, klar und wirksam.

Berater Strategie, Founding Partner
Pierre-Yves sorgt mit seiner Lust auf Veränderung, dass brachliegende Potentiale ausgeschöpft werden. Der passionierte Velofahrer schafft es, dank seiner Kenntnis beider Welten, Startup-Ansätze auf die Bedürfnisse von Corporates anzupassen.